AG Bündnisse

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[Bearbeiten] Protokoll der "AG Bündnisse" des Bundesweiten Bildungsstreiks (Vernetzungstreffen in Freiburg)

Datum: 27.03.10

Ort: Klassenzimmer 4b der Freien Waldorfschule Freiburg

[Bearbeiten] Tagesordnung

1. Begrüßung 2. Bestimmung einer Protokollführung 3. Bestimmung einer Redeleitung 4. Besprechung der Idee einer Kampagne zur Gesamtschule 5. Probleme, Ursachen, Lösungsvorschläge für die Bündnisarbeit


[Bearbeiten] Sitzungsverlauf

1. Begrüßung

Alle begrüßen sich.

2. Bestimmung einer Protokollführung Machen Josy und Jörg.

3. Bestimmung einer Redeleitung Macht Lukas. 4. Besprechung der Idee einer Kampagne zur Gesamtschule

4.1. Sachverhalt: Schulpolitik ist zentrales Thema, besonders in NRW (zur Zeit der Wahl) Zwei Gruppen stehen sich gegenüber: VertreterInnen der Idee einer "inklusiven Gesamtschule" vs. BefürworterInnen des mehrgliedrigen Schulsystems These der BefürworterInnen der Selektion in mehrere Schulen: bessere SchülerInnen werden durch "Vereinheitlichung" gebremst und geschädigt., FDP+CDU schüren durch Kampagne Angst vor Schulschließungen (siehe: http://www.youtube.com/watch?v=j4U7z4BXsYk) unter anderem gibt es Schulkämpfe in weiteren Bundesländern, siehe: Schulstreit in Hamburg!

4.2. Wie vorgehen? Inklusives Schulsystem in NRW und darüber hinaus durch Plakat- und Flugblattkampagne, die durch Veranstaltungen (Podiumsdiskussionen, etc. flankiert wird) Forderung: Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems, das Ende der sozialen Selektion und der Diskriminierung von Benachteiligten und Andeutung eines offenen Gesamtschulkonzepts, KEINE parteipolitische Festlegung durch Vermeidung der Nennung eines bestimmten Gesamtschulkonzepts. Eher Forderung der "Schule für alle!"

4.3. Konkret Kampagne: Vorgelegten Plakatentwurf benutzen, Bild auch für Flugblatt übernehmen, inhaltlichen Text hinzufügen, SchülerInnen-Basisgruppen als Motor der Kampagne(!): Slogan: "Die Zeit ist reif! - Eine Schule für alle!" Grundlage: Erfahrungen der vergangenen Bildungsstreikaktionen verwenden, Pressearbeit und Aktionismus als zwei Seiten einer Medaille. Kooperation zwischen SchülerInnen, Studierenden, Eltern und LehrerInnen (Stichwort: Schulkonferenzen und LehrerInnenausbildung an den Hochschulen)

5. Probleme, Ursachen und Lösungsvorschläge Problem: interne Zusammensetzung des Bildungsstreiks (zu wenig Schülis, geschlossene Strukturen) Ursachen: Repression von Seiten der Schule (durch LehrerInnen und RektorInnen) Orte von Bildungsstreiktreffen sind studierendenorientiert ausgewählt Diskussionsverhalten schließt SchülerInnen aus Schulen sind oft klein und isoliert gelesen materielle Nachteile (Finanzen, etc.) stetiger Wechsel beteiligter Personen herablassende Haltung von Seiten der "nicht-polisierten" Studierenden und SchülerInnen Strukturen AStA, SV, etc. werden oft nicht ernst genommen geringes Bewusstsein über Rechte und Möglichkeiten der politischen Arbeit

Problem: zu wenig weitere gesellschaftliche Akteure (kaum LehrerInnen und Eltern) Ursachen: unterschiedlicher Lebensraum Repression inhaltliche Beschränktheit, beispielsweise gesonderte Plena, gemeinsame Plena oft fehlt Initiative und der Austausch mögliche Lösung: explizit allgemeinere Plena, zu denen konkret Gruppen eingeladen werden (Gewerkschaftsjugenden, Gewerkschaften, Elternverbände, LSV'n, Profs, ...) Gemeinsame Aktion gegen die NPD (Stichwort: "Wir gegen Scharia") manchmal gibt es auch Widerstand von Gewerkschaftsfunktionären Lösung: zu Gewerkschaftsdemos gehen und Redebeiträge liefern

Problem: Bildungsstreik wird als Studierendenstreik wahrgenommen (Ursache: Aktionsformen und inhaltliche Wahrnehmung)

5.1. Wichtig für die allgemeine Bündnisarbeit ist... vermeide abschreckende Erfahrungen verbessere ständig deine EinsteigerInnenfreundlichkeit erkläre Sachverhalte möglichst einfach verwende eine möglichst einfache Sprache kläre möglichst oft über mögliche Repressionen auf triff dich nicht nur auf Uni-Gelände, sondern auch mal in (freien) Schulen oder sonstigen Orten informiere offensiv richte ein Infotelefon ein und kläre auf biete AnsprechpartnerInnen an mach eine attraktive Webseite und/oder eine Zeitung

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